Am Anfang stand eine ziemlich einfache Idee: Warum den Tag der Deutschen Einheit nicht nutzen, um in Güstrow tatsächlich etwas gemeinsam zu machen?
Nicht mit einem fertigen Programm, das wir anderen präsentieren. Sondern mit einem Fest, das sich Schritt für Schritt entwickelt – mit den Menschen und Organisationen, die sich beteiligen wollen.
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Genau das passiert gerade mit dem Interkulturellen Herbstfest am 3. Oktober im IKZ Güstrow.
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Aus ersten Überlegungen sind inzwischen ganz unterschiedliche Bausteine entstanden: Sport und Bewegung, Upcycling und Kreativangebote, Literatur und Film, Musik, Gespräche, gemeinsames Kochen und Essen. Vereine, Initiativen und Einrichtungen aus Güstrow kommen hinzu. Manche bringen ein konkretes Angebot mit, andere Kontakte, Erfahrungen oder einfach die Bereitschaft, mit anzupacken.
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Und noch ist das Programm nicht fertig.
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Für mich ist gerade das ein wichtiger Teil von Projektentwicklung: Nicht alles von Anfang an festzulegen, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem andere ihre eigenen Ideen einbringen können.
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Das braucht Zeit. Gespräche. Mails. Telefonate. Manchmal Absagen. Oft neue Kontakte. Und immer wieder die Bereitschaft, den ursprünglichen Plan zu verändern.
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So wird aus unserer Idee langsam ein gemeinsames Fest.
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Am 10. September um 17 Uhr treffen wir uns im IKZ Güstrow, Speicherstraße 4, zur weiteren Vorbereitung. Eingeladen sind alle, die eine Idee haben, etwas anbieten, unterstützen oder am 3. Oktober einfach mithelfen möchten.
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Denn vielleicht ist genau das die passendste Art, den Tag der Deutschen Einheit zu feiern:
Nicht darüber reden, was uns verbindet. Sondern etwas gemeinsam auf die Beine stellen.
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