Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus meiner Arbeit.
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Werkstattnotiz #5
Was wir bei „Train Your Brain“ gelernt haben Ein Projekt kann auf dem Papier noch so gut durchdacht sein. Ob es wirklich funktioniert, zeigt sich erst in der Praxis. Bei Train Your Brain (www.tyb-mv.de) wollten wir Menschen in Integrations- und Berufssprachkursen dabei unterstützen, besser zu lernen. Dabei ging es nicht einfach um zusätzliche Lernmethoden. Wir haben uns…
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Li über das Schreiben
„Habt Ihr auch heute etwas geschrieben, Fremder?“ „Ja, über den Mond, der heute in den Fischteichen schimmert, und über den Rausch, den mir dieser Anblick und der Wein bedeutet haben.“ „Aber was ist daran von Wert?“ „Es ist der Klang der Wellen und der Geschmack des Weins. […] Es ist der Klang in der Stille,…
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Zwei Bücher
Gedichte und Gespräche über Landschaft und Erinnerung, Zeit, Stille und das Leben. erdgeboren „erdgeboren“ versammelt Gedichte aus den Jahren 2003 bis 2007. Sie führen nach Vorpommern, an die Peene, nach Seckeritz und Rügen – und zugleich in persönliche Erinnerungsräume. Es geht um Herkunft und Vergänglichkeit, um das Altern, um Kriegskinder und um das Bleibende im…

Werkstatnotiz #3:
Ein neuer Verein – wie weiter?
Die Gründung eines Vereins ist oft der einfachste Schritt. Die Herausforderung beginnt danach.
Viele Initiativen möchten möglichst schnell große Fördermittel einwerben. Nach meiner Erfahrung gelingt das jedoch nur selten. Neue Vereine müssen zunächst Vertrauen aufbauen – bei Förderern, Partnern und ihrer Zielgruppe.
Was sich bewährt hat:
Mit einem überschaubaren Projekt beginnen und es erfolgreich abschließen.
Verlässliche Kooperationen mit erfahrenen Partnern aufbauen.
Die Ergebnisse sichtbar machen – durch Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation und Evaluation.
Finanz- und Projektmanagement von Anfang an professionell organisieren.
Schritt für Schritt wachsen, statt zu viel auf einmal zu wollen.
Es dauert oft zwei bis drei Jahre, bis ein neuer Verein über ausreichend Referenzen, Strukturen und Netzwerke verfügt, um größere Förderprogramme erfolgreich zu beantragen und umzusetzen.
Geduld ist dabei keine Schwäche. Sie ist Grundlage für nachhaltigen Erfolg.
Welche Erfahrungen habt ihr beim Aufbau eines Vereins oder einer gemeinnützigen Organisation gemacht?

Werkstatnotiz #1:
Projektentwicklung und Kreativität
Seit mehr als 35 Jahren entwickle ich Medien-, Bildungs- und Kulturprojekte – regional, bundesweit und europaweit. Oft werde ich gefragt, woher meine Ideen kommen.
Projektentwicklung ist ein kreativer Prozess.
Wenn die Grundidee nicht originell, schlüssig und tragfähig ist, lohnt sich der ganze Aufwand nicht. Dann produziert man am Ende nur Papier – aber kein gutes Projekt mit Wirkung.
Es beginn im Kopf, und der ist immer da, wo man gerade ist.
Natürlich habe ich feste Arbeitszeiten und arbeite strukturiert. Aber Ideen sind wie Vögel, sie sind manchmal da, manchmal nicht. Es macht Sinn, ihnen zuzuhören. Sie kommen, wann sie wollen. Beim Spaziergang, auf Reisen, im Zug, manchmal auch nachts. Mein Kopf macht selten Feierabend.
Damit die Gedanken nicht verloren gehen, sind gute Werkzeuge unverzichtbar. Ich notiere Ideen auf Smartphone und Tablet, sammle Skizzen, ordne sie digital und entwickle sie Schritt für Schritt weiter. Kreativität braucht Freiraum, aber auch Struktur.
Ich nutze KI nicht, um Ideen produzieren zu lassen, sondern im Dialog, als Gesprächspartner. Ich diskutiere, stelle Fragen, lasse Argumente prüfen oder aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Das hilft mir, Gedanken zu schärfen und blinde Flecken zu erkennen.
Für die literarische Arbeit nutze ich KI gar nicht.
Sowohl den kreativen Funken als auch den entscheidenden dialogischen Input kann KI aus meiner Sicht nicht ersetzen. Die Idee, die Intuition und die Verantwortung für das Ergebnis habe ich selbst.
Mich interessiert, wie ihr das erlebt:
Wo entstehen die besten Ideen?
Foto: 2007

Gespräche mit Li. Lyrik und Kurzprosa
Mit Aquarellen von Hanne Knetsch. Buchgestaltung Charlotte Bräuer.
Jetzt im Handel als Hardcover und eBook.
„Zeit muss man vergessen können. Sonst vergessen wir uns in ihr.“
In einer rastlosen Welt bietet dieser Band einen Ort der Stille. Thomas Pätzold verwebt lyrische Momentaufnahmen mit den zeitlosen Gedanken des Meisters Li. In dessen Dialogen unter der alten Weide geht es um die großen Fragen: Wie finden wir eine Liebe, die nicht besitzen will? Wie befreien wir uns vom Takt der Uhren, um die Zeit als Weg zu erfahren? Und wie führt uns Achtsamkeit zum Reichtum im Unscheinbaren? Eine poetische Einladung zum Innehalten – vom „Himmelsauge“ Vorpommerns bis zur Suche nach dem eigenen Licht.

Interkulturelle Schreibwerkstatt im IKZ Güstrow
Schreiben verbindet! In unserer neuen Schreibwerkstatt kannst du Geschichten, Gedichte und Texte über dein Leben, deine Wünsche und Erfahrungen schreiben – ganz ohne Druck und ohne Angst vor Grammatik oder Rechtschreibung.
Einmal im Monat donnerstags, 16:00–18:30 Uhr
IKZ Güstrow, Speicherstraße 4
Mit Caroline Vongries und Thomas Pätzold
Fragen? Schreib uns eine Nachricht.
Termine 2026:
18. Juni | 9. Juli | 30. Juli | 20. August | 17. September | 22. Oktober | 19. November | 10. Dezember
Mach mit – jede Geschichte zählt!

Zeitzeugen.info ist online
Zeitzeugen ist ein Projekt des Interkulturellen Zentrums Güstrow e.V. in Kooperation mit der Freien Schule Güstrow und mit Güstrower Kirchgemeinden. Es wird gefördert durch den Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche, die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung sowie durch die Landeszentrale für Politische Bildung M-V.
Betreut wird das Projekt durch Caroline Vongries und mich.
Projektbeginn ist Anfang Mai 2026.
Schüler:innen und Schüler befragen Zeitzeugen zu historischen Ereignissen und wie diese ihre Lebenswege geprägt haben: Nachkriegszeit, DDR-Zeit, Wende, Migration, Flucht, politische Bewegungen und reflektieren unsere bzw. ihre eigene Gegenwart.
Sie erstellen daraus Beiträge: Artikel, Fotos, Audio- und Videomitschnitte.
Zum Projekt ist jetzt die Website zeitzeugen.info online. Hier erscheinen dann sukzessive die Beiträge der Schüler:innen.

Neues Erasmus+ Projekt beantragt: TYB-EU-NET (Train Your Brain European Network)
Das Erasmus+ Projekt TYB-EU-NET baut auf dem erfolgreichen Trainingsprogramm „Train Your Brain“ auf und überträgt dessen Ansatz auf eine europäische Ebene. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus mehreren europäischen Ländern werden innovative Methoden zur Förderung von Konzentration, Gedächtnisleistung und mentaler Resilienz in der Erwachsenenbildung weiterentwickelt, erprobt und international vernetzt.
Im Projekt entstehen ein gemeinsames Trainingscurriculum, Qualifizierungsangebote für Trainer:innen sowie Pilotprogramme in verschiedenen Ländern. Ergänzt wird dies durch eine digitale Lernplattform und einen europäischen Austausch von Bildungsorganisationen. Ziel ist es, neue Methoden für eine lernfördernde, inklusive und stressreduzierende Lernkultur in der Erwachsenenbildung zu entwickeln und europaweit zugänglich zu machen.

TRAIN YOUR BRAIN – Zertifikatsübergabe & Ausblick
Am 12.03. um 15:30 Uhr findet bei inlingua Rostock die feierliche Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmer:innen des letzten TRAIN YOUR BRAIN-Workshopdurchlaufs statt
TRAIN YOUR BRAIN ist ein innovatives Bildungsprojekt zur Stärkung von Lern-, Gedächtnis- und Konzentrationskompetenzen. In interaktiven Workshops verbinden sich neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagsnahen Lernstrategien, um selbstständiges Lernen, mentale Gesundheit und berufliche Handlungskompetenz nachhaltig zu fördern. Das Projekt richtet sich insbesondere an erwachsene Lernende in Weiterbildungs- und Integrationskontexten.
TRAIN YOUR BRAIN wird aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF gefördert.
Für das kommende Jahr planen wir mit TYB-EU-NET ein Upscaling- und Vernetzungsprojekt gemeinsam mit europäischen Bildungspartnern. Stakeholder, Medien und Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen, ins Gespräch zu kommen und einen Ausblick auf die europäische Weiterentwicklung des Projekts zu erhalten.

100 Kalenderblätter
Für mein Buchprojekt „100 Kalenderblätter“ suche ich einen interessierten Verlag.
Seit dem 31.12.2026 gestaltete ich jeden Tag und bis gestern 32 dieser Kalenderblätter (Gedichte und Fotografien).
Bis zum April werde ich weiter täglich einen Text schreiben und dazu ein Foto gestalten.
Alles soll dann zusammen in einem Gedicht/Fotoband veröffentlicht werden.
Die ersten 33 Gedicht und Fotografien gibt es hier zu sehen:

alleen.online
alleen.online ist eine Bildungs- und Informationsplattform rund um Alleen als prägendes Natur- und Kulturerbe Europas. Die Website verbindet Umweltbildung, Geschichte, Kunst und aktuelle Debatten zu Naturschutz und Verkehrssicherheit. Mit anschaulichen Texten, Bildern und didaktischen Materialien richtet sich alleen.online an Schüler:innen (Klassen 9–11), Lehrkräfte sowie alle, die sich für Landschaft, Bäume und nachhaltige Entwicklung interessieren. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, für den Schutz von Alleen zu sensibilisieren und zum aktiven Mitgestalten unserer Umwelt anzuregen.
Herzlichen Dank an die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung NUE und die Clément-Stiftung für ihre Unterstützung.

Der Klimawandel vor der Haustür
Seit 2012 haben wir uns bei elements e.V. immer wieder mit dem Klimawandel auseinandergesetzt. Im Mittelpunkt standen Projekte wie der Wettbewerb Der Klimawandel vor der Haustür, die Ausstellung und der Kalender Die Lunge der Welt zum Schutz des Regenwalds oder das Kinderbuch Die Klimakonferenz der Tiere.
Herzlichen Dank an alle Förderer, die wir hier nicht einzeln nennen können.
Besonderer Dank gilt den Projektleiterinnen Hannah Schartmann und Anne Ruppert, an die Autorin des Kinderbuches Birgit Pätzold und den jungen Illustrator:innen von den Buchkindern am Stettiner Haff, an Hartmut Porsch für die Idee zum Regenwaldprojekt und den vielen Autor:innen der Wettbewerbsbeiträge.

LOTTE Upcycling
Zweieinhalb Jahre gab es sie: LOTTE in Bad Doberan.
Wir haben gebastelt und ausgestellt, Senioren am Smartphone geschult, Workshops über digitale Sicherheit für Schüler:innen durchgeführt, und waren drauf & dran, ein Upcyclingfestival für Bad Doberan auf die Beine zu stellen.
Nun sind wir vor allem Eines: traurig, dass es so jäh zu Ende ging. Wir waren gern in dieser schönen kleinen Stadt, die so viel zu bieten hat.
Wir haben versucht, für den Laden in der Mollistrasse einen neuen Träger zu finden. Und wir hoffen, nach wie vor, dass sich dafür vielleicht doch noch eine Lösung findet, damit es weitergehen kann, mit Upcycling in Bad Doberan.

Für unser ZEIZEUGEN-Projekt suchen wir
* Jugendliche, die interessiert sind am kreativen Schreiben oder Fotografieren
* Menschen, die zu ihren Erlebnissen und Erfahrungen zu verschiedenen Abschnitten ihres Lebens etwas berichten wollen
* Sponsor:innen und Unterstützer beim Vernetzen unseres Projektes.
Gern melden!
https://www.inlingua-rostock.de/weitere-angebote/projekte/ikz-guestrow

TAGE DES INDIGENEN FILMS
13 Jahre im November fanden sie statt: Die Tage zum indigenen Filmschaffen; zunächst im Waldemarhof, dann im Peter-Weiss-Haus und schließlich im LiWu in der FRIEDA. Ich freue mich persönlich sehr darüber, dass das kleine Pflänzchen über die Jahre gewachsen ist, mit einem professionellen Team und treuen Förderern, mit dem Soziale Bildung e.V. einen neuen Trägerverein gefunden hat. Es wird also weitergehen. Das ist tröstlich für alle, die sich über die Jahre für dieses Festival engagiert haben.





