Aus aktuellem Anlass

Aus aktuellem Anlass

Die Wahlen bei uns in M-V und in Sachsen-Anhalt rücken näher. Ich war nie Mitglied irgendeiner Partei, nicht der SED oder einer der heutigen. Das macht mich nicht unpolitisch. Die Biedermänner und die Brandstifter, die Verführer und die Täter dieser Tage, kann, wer hinhört und hinsieht, erkennen. Wer dies nicht tut, verrät unser Land. Und unsere Demokratie, wenn ihr oder ihm das etwas bedeutet.

In unserer Kleingartenanlage flattern schon wieder die Fahnen der Deutschen Undemokratischen Republik. Und zwar bei den undankbaren Profiteuren der Deutschen Einheit. Ich trage ich, ob sie die D-Mark und ihre EURO-Rente wirklich verdient haben.

Worte, Symbole; Wut und Hass bedeuten etwas. Sie sind in ihrer Konsequenz zerstörerisch: Sie zerstören tendenziell Menschen. Länder. Und in letzter Instanz sich selbst. Achter Mai 1945. Erinnert euch, wenn ihr nicht dement seid. Dann wäre das okay, finde ich.

Und wählt wen ihr wollt. Aber wählt euch nicht selber ab! Denn das tut ihr, wenn ihr erlaubt oder gar ermöglicht, dass sich die Geschichte wiederholt.

Ihr wollt die Schuld von damals, als Deutsche, nicht mittragen.

Gerade in diesem Augenblick, in dieser Zeit, macht ihr euch, das kommt auf euch an, wieder schuldig, an all dem, was daraus erwachsen kann und sich jetzt schon abzeichnet.

Das ist eure Last und wird eure Last sein.

Und, in diesem Fall, trägt nicht jeder des Anderen Last.

Aber dafür werdet ihr die Verantwortung tragen.

Ein Gedicht zum Thema: SHOAH


Ein Kommentar zu „Aus aktuellem Anlass“

  1. Avatar von Thomas Pätzold

    Mein Beitrag „SHOAH“ wurde gerade von einem Gruppen-Admin der Facebook Gruppe Fototreff Rostock abgelehnt, mit der Begründung, er hätte nichts mit Fotografie zu tun. Mein Foto (siehe oben) zeigt das, was sich abzeichnet, wenn wir jetzt nicht reagieren. Ich verstehe mein Bild ausdrücklich als ein künstlerisches Werk (mein schwarzer Humor).

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