Kategorie: Kalenderblätter


  • SCIENCE FICTION Kalenderblatt 67 | Calendar Page 67

    We wage wars across the universe against aliens, once planted in our hearts. – Thus we find not even peace within ourselves. – Alien to our Earth, to our nature. Our children. – They will, devouring everything, come, not from the stars. But from our willing womb. – Thus we are both perpetrators and victims.…

  • litanei über den liebesentzug (Kalenderblatt 68)

    liebe sei universell sagt man. aber gleichmäßig verteilt ist sie nicht. – wir lieben den andern. wir lieben den nächsten. wir lieben uns selbst. – – ihr seid: beherrscht von wut. eurem neid. euren hass auf alles, was euch fremd ist. – und fremd seid ihr am meisten euch selbst. – das ist nicht unser…

  • Warnemünde Sunset (Kalenderblatt 67)

    für Cirsten – Sie liebt Sonnenuntergänge. Sie liebt die See. Sie liebt ihre Tochter, die nun nicht mehr ist. – In ausgedehnten Spaziergängen fand sie in Unrast dennoch   Orte mit Menschen, die Sonnenuntergänge so mögen wie sie. Und manchen darunter, die auch andere Untergänge kennen. – Mit ihrer Krankheit lebt sie inzwischen auf du und…

  • Warnemünde Sunset (Kalenderblatt 67)

    Sie liebt Sonnenuntergänge. Sie liebt die See. Sie liebt ihre Tochter, die nun nicht mehr ist. – In ausgedehnten Spaziergängen fand sie in Unrast dennoch   Orte mit Menschen, die Sonnenuntergänge so mögen wie sie. Und manchen darunter, die auch andere Untergänge kennen. – Mit ihrer Krankheit lebt sie inzwischen auf du und du. – So…

  • Rattenfänger. Kein Märchen (Kalenderblatt 66)

    Für Paul Celan – Sie spielen auf den Trommeln unguter Gefühle: Neid und Missgunst. Wut oder Hass. – Keine Klaviatur ist es. Keine Musik. Keine Kunst. – Es ist: Handwerk:  Tödliches einst. – Ihre Sprache verrät sie: Dunkeldeutschland am Horizont. – Sie pfeifen ihr Lied, in Hameln. in Halle, und an anderem Ort. Und die…

  • Klare Worte. Kein Gedicht (Kalenderblatt 65)

    Nur Schafe, willig und blind folgend den Verführern, den Rattenfängern, den Schlächtern von einst und von morgen.

  • Schlaflos (Kalenderblatt 64)

    An dem Platz, an dem allmorgendlich mein Hirn erwacht, und ich, mein Herz, die kleine Freiheit find‘: Heute in der Nacht War ich ein aufgewecktes Kind. – Wo sonst die Sonne frühe Wärme schenkt, hat Sichelmond nun Perseus, Perseiden, aus einem schwarzen Grund verdrängt. – Bin ich zu spät? Bin ich zu früh? – Schaue…

  • 21.06.2026 Wie die Zeit vergeht. So klein und so groß. Geboren, gestorben. Schwesterherz, Bruder im Geist. Mutter, Vater, Kind. Entwachsene Töchter. Verlorener Sohn. – Der Mensch, geborgen, und gegenwärtig, in vertrautem Terrain. – Hier habe ich Platz, auch wenn manch ein Platz leer blieb. – Irgendetwas hält uns zusammen. – Vermutlich genau das, und die Kraft,…

  • 16.06.2026 Schiffe im Sparbetrieb.  Ein einsamer Baum hütet vernebelte Ufer.  – Schafe, emsig, schon beim Sonntagsbrunch. – Bachstelzen, hin und her hüpfend, zwischen Exkrementen, auf denen sich grüne Fliegen tummeln. – Ein Zaunkönig auf angestammtem Platz. – Zwei schwarze Schatten sortieren schon die Aale, während ein Brummen von rechts nach links durch getrübtes Blickfeld zieht.…

  • 16.06.2026 Bald schon nimmst du morgens deine Tasche, Frühstück, Stift, Getränkeflasche. Packst die bunten Bücher ein: In der Schule bist du nicht allein. – Bist gespannt auf deine neue Lehrerin. Den ersten Tag bringt dich noch Papa hin. Für dich und deine Eltern: Neues Leben fängt mit neuen Freunden an. Und bis eben – wusstest…